Kammerwahl 2007
Das Team der Wahlärzte Steiermark
Kurie der Niedergelassenen: | Kurie der Angestellten: |
Sektion FachärzteDr. Jochen Schachenreiter:FA für Hals, Nasen & Ohren Elisabethstrasse 81, 8010 Graz Tel. 0316 3221340 ordination.schachenreiter@utanet.at | Dr. Udo Anegg Facharzt für Chirurgie Sailergasse 14, 8430 Leibnitz Tel. 03452 73177 praxis@anegg.net |
Sektion für Allgemeinmedizin:Dr. Henrike KrennÄrztin für Allgemeinmedizin Lissäckerstraße 1, 8052 Graz Tel. 0664 1108946 henrike.krenn@ichwillbessersehen.com | Sektion Turnusärzte:Dr. Olivia PojerÄrztin in Ausbildung, Turnusärztin Esserweg 59, 8041 Graz Tel: 0676 9458649 doc@olivias.at Dr.Elisabeth Wurzwallner Hochsteing 13 8010 Graz Tel: 0316 67 95 16 |
![]() | Kurienversammlung der niedergelassenen Ärzte:Sektion Ärzte für Allgemeinmedizin und approbierte Ärzte1. Dr. Henrike Krenn 2. Dr. Andreas Kirisitz 3. Dr. Beate Gruber 4. Dr.Sigrid Kunisch Sektion Fachärzte 1. Dr. Jochen Schachenreiter 2. Dr. Manfred Grossschädel 3. Dr. Stephan Schmutz 4. Dr. Claus Marschall 5. Dr. Paulus Zenahlik 6. Dr. Eduard Lanz 7. Dr. Hanns Harpf 8. Dr. Joachim Toplak 9. Dr. Christof Pabinger Kurienversammlung der angestellten Ärzte:Sektion Turnusärzte1. Dr. Olivia Pojer 2. Dr. Sandra Haas 3. Dr. Wilfried Hartwagner 4. Dr.Dr. Eberhard Kowatsch 5. Dr.Gerald Feldner 6. Dr. Renate Redl Sektion der zur selbstständigen Berufsausübung berechtigten Ärzte 1. Dr. Udo Anegg 2. Univ.Prof.Dr. J. Archelos 3. Dr. Schahrzad Anegg-Moazedi 4. Dr. Elisabeth Wurzwallner 5. Dr. Dieter Krametter |
Spital-/Turnusärzte
Die Honorarverhandlungen für Spitalsärzte werden als großer Erfolg präsentiert, sind aber wenn man sie genau betrachtet, lediglich für die bestverdienendsten im Krankenhaus lukrativ. Stationsärzte und Ärzte in Ausbildung sind leider wieder einmal nicht spürbar zu einer Verbesserung des Gehaltes gekommen. Eine generelle Regelung bzgl Nebenbeschäftigung und Sanatoriumstätigkeit muss geschaffen werden. Gleiches Recht für alle Spitalsärzte.
Wo liegt die Zukunft der jetzigen Turnusärzte?
Diese Fragen brauchen Antworten und nur gemeinsam ist es möglich, die Interessen der sich in Ausbildung befindenden Ärzte zu vertreten. „Eingezwängt“ zwischen politischen Vorgaben und den Interessen der Krankenhauserhalter benötigen wir mutige Vertreter, die übergreifend denken und handeln.
Praxisgründung
Wohin nach der Klinikausbildung? Nur Wenigen bietet sich ein Job in einem Krankenhaus, auch als Stationsarzt ist man die „fleißige Biene“, ohne wirkliche Perspektiven und einem unterdurchschnittlichen Einkommen. Wir möchten alle interessierten KollgeInnen „abholen“ und in die Wahlarztpraxis begleiten. Wahlarzt zu sein ist eine Vision – eine Erfolg versprechende. Wir stellen unsere Erfahrungen zur Verfügung, bieten eine „Mappe zur Praxisgründung“ und wir stellen uns jeweils am letzten Mittwoch im Monat ab 19.00 Uhr beim Wahlärzte-Stammtisch im Gasthof Schanzlwirt, Hilmteichstraße 1 in Graz für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Noch nie war es für Turnusärzte so schwierig wie heute. Kaum Chancen für eine Krankenhausanstellung, keine neuen Kassenstellen, große Wartezeiten für die gewünschte Facharztausbildung.
Themen, die bewegen
Reihungskriterien
Wir fordern eine Neudiskussion der Reihungskriterien, unter Einbeziehung von Wahlärzten. So z.B. dürfen Karenzzeiten nicht zu Diskriminierungen führen und Frauen müssen in der Hearingkommission vertreten sein. Außerdem brauchen wir eine transparente Reihungsliste, die über das Internet zugänglich ist.
Privatversicherungen
Wir WahlärztInnen des Wahlärztevereins suchen Kooperationsmodelle mit den österreichischen Privat-Versicherungsgesellschaften, bezüglich einer unbürokratischen Lösung bei der Direktverrechnung. Hierzu suchen wir gemeinsam mit dem Dachverband der Wahlärzte Österreich nach einer österreichweiten Lösung.
e-card
Die e-card ist ein gesundheitspolitisches Statussymbol. Sind wir Ärzte zweiter Klasse, weil wir keine e-card „stecken“ dürfen? Mit diesem modernen Instrument wäre auch eine automatische Kostenrückerstattung möglich. Für Wahlärzte, die sich Infrastrukturen teilen, wäre es günstiger, wenn sie sich auch eine Gina Box teilen könnten. Wir müssen auf das elektronische Rezept, das 2008 eingeführt werden soll, vorbereitet sein, schließlich sind auch wir Wahlärzte befugt, Rezepte auszustellen.
Kostenrückersatz
In der Steiermark wurden die Rückersatztarife bei der steirischen Gebietskrankenkasse seit dem Jahr 2003 für Wahlärzte nicht angehoben. Ärztekammer und Gebietskrankenkasse haben uns bei den Verhandlungen einfach vergessen – ein neuerlicher Beweis dafür, dass wir eine Kammervertretung brauchen, die unserer Position entspricht. Nur Wahlärzte können Wahlärzte vertreten!
Kooperation
Wahlärzte vernetzen sich und wir als Verein Wahlärzte Steiermark helfen Ihnen dabei. Es gibt viele Vorteile und Gemeinsamkeiten, wie z.B. geteilte Miete und Betriebskosten, Bewerbung, EDV-Anlage, Personal, Telefonanlage und natürlich PatientInnen. Kooperationsmodelle sind vielschichtig zu sehen: Lehrpraxis für Turnusärzte bei einem Wahlarzt, Know-how-Transfer von der Klinik in die Praxis (z.B. Fachmedizin) und umgekehrt (z.B. Komplementärmedizin) interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Komfort für Patienten, Übergabemodell für Planstellenpraxen ohne Ablösezahlungen, unter Einhaltung des Reihungsschemas.
Inkasso
Auch hier sind wir gegenüber den Kassenärzten benachteiligt. Wir müssen danach trachten, dass wir unsere Leistungen bezahlt bekommen und wir müssen auch für das Mahnwesen sorgen. Wir fordern die Wiederherstellung der Inkassostelle für Wahlarzthonorare als Serviceleistung der Ärztekammer.
Ablösepraxis
Bei dieser erhält der Erstgereihte die Möglichkeit, schon ein Jahr vor der Pensionierung eines Kollegen mit Kassenvertrag, mit diesem in der Praxis mitzuarbeiten. Der Sinn und Zweck ist der, dass bei der Patientenversorgung keine Lücke entsteht, und der junge Kollege den PatientInnen in der Region bekannt wird. Für uns Wahlärzte steht fest, dass jeder der Beteiligten dabei profitieren muss, die Reihungsliste streng einzuhalten ist, der Wahlarzt die Praxis des Vorgängers nicht übernehmen muss, keine finanziellen Nachteile erleiden darf und sich seine Zukunft nicht teuer erkaufen muss.
Thema Hausapotheke:
Der Verein der steirischen Wahlärzte setzt sich entschieden dafür ein, dass die Bewilligung zur Führung einer ärztlichen Hausapotheke nicht an das Bestehen eines Kassenvertrages gekoppelt sein darf! Mit der Apothekengesetzesnovelle 2006 ist es somit einem Wahlarzt verwehrt, diese auch zugesprochen zu bekommen. Diese Gesetzesnovelle verletzt ganz entschieden den Gleichheitsgrundsatz. Wir dürfen es nicht zulassen, zu Ärzten zweiter Klasse gestempelt zu werden!
